Praktikum in Kanada
Freie Stelle für den Sommer 2008!!! im Desolation Resort
Der Anfang hier im Resort ist eigentlich das Schwierigste an dem ganzen Praktikum, da man dafür sorgen muss, dass man überhaupt erst einmal hierher kommt, sprich ein Auto hat. Denn ohne Auto ist es, sehr schwierig diesen Platz am Rande der Wildnis und der Einsamkeit zu erreichen. Wenn man nicht schon einmal in Kanada gewesen ist, übersteigt es erst einmal die Vorstellungskraft, dass man wirklich von aller Welt abgeschieden sein kann. Ich habe es mir zumindest nicht vorstellen können. Außerdem braucht man ja auch noch eine Unterkunft, die man wohl am besten in Powell River bekommt, dem nächstgrößeren Ort hier. Das ist aber im Grunde kein Problem, da es genug Angebote gibt und Josaphine, die Besitzerin des Desolation Resorts, auch behilflich bei der Suche ist. Nachdem diese ersten Hürden überbrückt sind, ist der Rest eigentlich nur noch die Gewöhnung an die neue Umgebung und das Resort.
Die Arbeit hier erfordert sehr viel Flexibilität und Einsatzbereitschaft und ist sehr lehrreich, wenn man im Hotelwesen aktiv werden will, da man Einblick in die verschiedensten Bereiche dieses Berufes bekommt. Man lernt selbstständig zu organisieren, sowie den Kundenkontakt, sei es persönlich oder am Telefon. Neben der Büroarbeit, d.h. Buchungen entgegennehmen, Telefondienst, Buchführung und Marketingaufgaben, um die Präsenz auf dem Markt zu erhöhen, bekommt man Einblick in die alltägliche, unbedingte Arbeit, die bei einem kleinen Resort anfällt und bei der man schnellen Einsatz zeigen sowie Entscheidungen fällen muss. Zudem hatte man Kontakt zu vielen anderen Freizeitanbietern in der Gegend um Lund, Powell River und dem Desolation Sound, um den Gästen den bestmöglichen Service zu bieten, als auch zur Buchung von Kooperationspaketen, die Kayaking, Tauchen, Dinner oder sogar Dinner Cruises ab Lund beinhalteten.
Zu diesem Zweck hat man eine Menge über die Angebote in Powell River, Lund und dem Desolation Sound gelernt und auch selbst erkundschaftet. Das Resort ist Anlaufpunkt für die verschiedensten Interessengruppen. Der Sunshine Coast Trail, der sich in direkter Nähe zum Resort befindet, bietet sich besonders für Wanderurlaube an, aber auch Rad-, sowie Individual- und Gruppenreisen sind möglich. Vom Resort aus sind es nur 15 Minuten mit dem Boot bis zum Desolation Sound Marine Park, in den Bernd, Josaphine’s Mann, Bootstouren mit seinem Mehrpersonenboot unternimmt und der Gast Eindrücke von der Gegend bekommt. Nautische Kenntnisse sind auch für Begleitpersonen (Praktikanten) angebracht. Der Desolation Sound und der Sunshine Coast Trail sind daher hervorragende Aktivitäten bei schönem Wetter in der nahen Umgebung des Resorts. Im Desolation Sound gibt es abgelegene kleine Buchten und Strände sowie verschiedene Tierarten zu entdecken. Der 180 km lange Sunshine Coast Trail erstreckt sich von der Nordspitze der Sunshine Coast bis nach Saltery Bay. Die gesamte Wanderung führt vorbei an Seen und teilweise durch die tiefsten Wälder, wo die Wahrscheinlichkeit Schwarzbären anzutreffen relativ hoch ist. Einige Aussichtspunkte des Trails sind zu Fuß vom Resort aus zu erreichen, von denen man herrliche Sicht über den Desolation Sound aber auch zur anderen Seite, dem Pazifik mitsamt vieler kleiner Inseln, und sogar bis Vancouver Island hat. In Lund herrscht besonders im Sommer Hochsaison, wenn viele Kayaker von dort aus „in den See stechen“. Eine weitere Attraktion ist Savary Island, die für recht wenig Geld mit dem ‚Lund Watertaxi’ zu erreichen ist. Powell River ist eine nette, kleine Stadt, in der es viele kleine Restaurants und Cafes sowie größere Einkaufszentren gibt. Auch hier sind insbesondere die „Outdoors“ hervorzuheben, denn im Hinterland gibt es viele Seen und Wanderwege zu entdecken, die Aussichtspunkte über die Region bieten. Desweiteren verbindet eine Kanu-Wanderstrecke die verschiedenen Seen und Routen rund um Powell River miteinander. Tauchfreunde werden sicherlich in Saltery Bay auf ihre Kosten kommen, da dort eine 3 Meter hohe Unterwasser-Bronze-Statue, eine der grössten der Welt, zu finden ist.
Die einzelnen Chalets und Apartments im Resort sind sehr schön gestaltet und daher macht es Spass für die Instandhaltung zu sorgen. Auch die Gäste waren größtenteils begeistert und haben meist durchweg positives Feedback gegeben, so dass die Arbeitsatmosphäre entspannt und angenehm war. Das gesamte Personal ist darum bemüht, die Besitzer so weit wie möglich bei der Arbeit zu unterstützen und ist somit auch positiv zum Unternehmen eingestellt. Die gesamte Atmosphäre ist familiär, freundschaftlich und serviceorientiert und ich denke, dass dieses auch den Gästen vermittelt wird.
Freie Stelle für den Sommer 2008!!!